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Geschichte der Kleber Post

390 Jahre Gastfreundschaft. Die wechselvolle Geschichte der Kleber Post ist auch ein Stück deutsche Hotelgeschichte. Heute ist die Kleber Post wieder lebendiger Beweis für die Verbindung von Tradition und Innovation in der Kunst der Gastlichkeit.

Die damalige Wirtschaft "Beim Engel" entwickelte sich über die Jahrhunderte hin zum Feinschmeckerlokal und Traditionshotel. Von 1660 bis 2001 befand sich das Haus in Privatbesitz, davon die letzten 188 Jahre im Besitz der Familie Kleber. Als Anlaufstelle für hochrangige Gäste und Politiker, wie beispielsweise Schriftsteller Ernst Jünger, verschiedene Mitglieder der Literaten-Gruppe 47, François Mitterand und Helmut Kohl, wurde das Hotel Kleber Post Zeuge wichtiger gesellschaftlicher und politischer Ereignisse.

Nach einem Hotelanbau im Jahre 1995 musste Familie Kleber das Hotel 2001 aufgeben. Die Stadt Bad Saulgau übernahm das Gebäude und betrieb es als Hotel garni. Viele Interessenten scheiterten an einer Übernahme, bis im Jahr 2008 das ortsansässige Bauunternehmen Reisch den Zuschlag für den Erwerb und die Renovierung erhielt.

2009 wurde die Kleber Post als 4 Sterne Superior Hotel mit Restaurant wieder im Herzen von Bad Saulgau eröffnet.

Seit Oktober 2016 ist Herr Michael Roensch Geschäftsführer.

Geschichte der Kleber Post - gebundenzoom
 

Architektur der Kleber Post

Nach dem Credo „Das Durchschnittliche gibt der Welt ihren Bestand, das Außergewöhnliche ihren Wert“ (Zitat: Oscar Wilde) wurde das Traditionshaus neu gestaltet. Wie ein roter Faden zieht sich das Thema - barockes Lebensgefühl trifft auf Design und Kunst - durch die neuen Räume. Zeitgenössische Kunst ist ein wesentlicher Teil des Einrichtungskonzeptes und trägt zur besonderen Atmosphäre bei. Liebhaber finden in der Kleber Post unter anderem Bildobjekte von Gerold Miller, eine Holzskulptur von Aron Demetz, Teilnehmer der Biennale Venedig 2009 sowie Fotokunst von Sven Erik Klein und einen Radierzyklus mit 13 Grafiken von Markus Daum. Weiterhin zu erwähnen sind die Arbeiten des Schweizers Max Bill, der Grafiker Anton Stankowski und HAP Grieshaber sowie der Künstler Willibrord Haas, Marlies Glaser, Rose Sommer-Leypold und Daniel Kojo Schrade.

Der Neubau präsentiert sich in zeitgemäßem Gewand und die Gästezimmer in individuellem Design. Gäste wandeln auf hellem Naturstein und altem Parkett. Möbel in Birnbaum, eigens entworfene Teppiche und sorgfältig abgestimmte Stoffe in warmen Farben erzeugen eine heitere und harmonische Stimmung. Edle Akzente setzen purpurner Samt, kräftige Violett-Töne, Blattgold sowie Leuchten von Louis Poulsen und Designstücke von Promemoria, Florence Knoll und Donghia.